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Kommentare (5)

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    Paul

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    Ja…hmm… meine Highlights 2016.
    — Euer Podcast, ganz klar. 🙂 War auf jeden Fall erfreulich auf Leute aus dem Mittelstand zu treffen, die Scala produktiv einsetzen.
    Ich schreibe Scala nur in kleinen Privatprojekten und habe von Scala-Ökosystem das diffuse Bild, dass es nur von scalaz-Aliens und internationalen Konzernen mit fetten Budgets verwendet wird.
    Dass Lightbend die Sprache fast schon sektenartig bewirbt (muss man vielleicht sogar um das verkrustete Java-Enterprise aufzubrechen) macht das ganze auch nicht gemütlicher. Und dann kommt ihr und erzählt von ähnlichen Problemerlebnissen mit sbt wie ich site hatte. Plötzlich fühlt man sich nicht mehr allein.
    — Endlich Zeit und Muße gefunden eine Scala-Anwendung im funktionalen Stil zu schreiben.

    Wünsche für 2017
    — Schneller Scala Compiler. Wird nie kommen. Aber man darf doch träumen.
    — Ich verstehe endlich was Monoiden und Kleislis sind und finde heraus ob Monoiden wirklich als Monaden zur Kategorie der Endofunktoren gehören… danach haue ich in den Sack und lerne Clojure. So wie ich es eigentlich vor hatte. 🙂
    — Java9 kommt. Pünktlich. Mit Graal und Truffle. Ruby, Scala und Java laufen somit konfliktfrei auf der JVM. Überall glückliche, produktive Menschen.
    — Weltfrieden

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      Sven

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      Vielen Dank für den sehr unterhaltsamen Kommentar. Insbesondere bei Punkt 2 in Deinen Wünschen musste ich herzhaft lachen — mit der Hälfte der Begriffe dort konnte ich ebenfalls nichts anfangen.

      Ich glaube Dein Eindruck von der Scala-Community ist zu negativ. Natürlich gibt es da auch viele »Experten«, die in ihrer Wolke leben und denen ich nicht ganz folgen kann, bzw. die versuchen zu missionieren (aber machen das nicht letztlich Apple, Microsoft, Google, … auch? Scheinbar bekommt man ohne Extremaussagen heute keine Sichtbarkeit mehr — siehe aktuelle Wahlen in Amerika), aber wenn man sich z.B. mal auf den ScalaDays umgesehen hat, dann laufen da ganz viele normale Entwickler rum, die auch nicht wissen was Monoiden sind und sich einfach nur mit anderen austauschen wollen weil ihnen Scala Spaß macht. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass die Community in den letzten Jahren deutlich größer und dadurch auch moderater geworden ist.

      Bzgl. des schnellen Compilers: Ich muss sagen, dass ich in Verbindung mit SBT die Build-Zeiten selbst in einem umfangreichen Projekt inzwischen okay finde. Aber ich habe auch weiterhin Hoffnung, dass Dotty bei der Geschwindigkeit tatsächlich etwas zulegen kann. Es ist ein kompletter Rewrite des Compilers und vieles was im alten Compiler über die Jahre inkrementell hinzugekommen ist kann hier von Anfang an berücksichtigt werden. Hoffen wir, dass Dotty da nicht am second system effect (https://en.wikipedia.org/wiki/Second-system_effect) scheitert…

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        Paul

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        Schön, dass ich für Erheiterung sorgen konnte. 🙂

        Über Deine Anmerkung über meinen Community-Eindruck musste ich gerade so lange überlegen, dass die Zeit gereicht um zwei Tees zu trinken und noch einen Joghurt zu verspeisen.
        Mir ist dann aufgefallen, dass ich die Scala-Community — von ein Paar Meetups abgesehen — nur online erlebe. Kann mir gut vorstellen, dass es zu einer Verzerrung führt.
        Andererseits beneiden viele aus der Scala-Welt die Sprache Rust um seine Community (auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner) und fragen sich wie sie das für Scala »nachzüchten« können.
        Letztendlich wäre es schön, wenn sich weitere Leute zu Scala gesellen würden. Zusammen ist man weniger allein und so.

        Compilerschnelligkeit: ich bin in meinen jungen Jahren von Pascal, PHP und Objective-C verwöhnt worden und muss mir den Job jedesmal mit Kaffe »schön saufen« wenn der Tomcat startet und Spring sich den Context aufbaut. Und dabei arbeite ich mit dem Java Compiler, der ein Paar Phasen weniger, als sein Scala-Bruder hat.
        Nein, nein, da bleibe ich pessimistisch — so kann und werde ich nicht enttäuscht. 😀

        Im Übrigen glaube ich, dass EPFL euren Podcast lauscht und euch ärgern will — Scala 2.12.1 ist quasi am selben Tag im Netz gelandet wie der Podcast: https://groups.google.com/forum/#!msg/scala-internals/qPovSwWUscw/hdOh8TBgDAAJ

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      Benjamin Hagemeister

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      Monoiden und Kleislis‹ klingt nach einem guten Titel für eine Episode…
      Wenn Du wirklich wissen willst ob Monoiden als Monaden zur Kategorie der Endofunktoren gehören (eigentlich offensichtlich, oder ;-)), dann findest Du hier den Beweise: http://w.pitula.me/2016/monad-proof/

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        Paul

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        🙂
        Danke für den Link, habe die Seite mal zu meinen Favoriten hinzugefügt. Es bestehen gute Chancen, dass ich sie in der Brückenzeit zwischen Weihnachten und Silvester erneut aufrufe… aber eigentlich habe ich mir fest vorgenommen das fammose rote Buch »Functional Programming in Scala« durchzuackern (keine Ahnung warum ich mir das Leben so schwer mache :)).
        Und ich bin natürlich gespannt ob es eine »Monoiden und Kleislis« Episode geben wird. 😉 Bis dahin: friedliche Feiertage. Erholt euch gut.

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